Fragen und Antworten

Eine Übersicht zu den beliebtesten Fragen

Was bedeutet PAMOJA Gemein.gut?

Pamoja bedeutet Gemeinsam. Das Wort stammt aus dem Suaheli, der gemeinsamen Sprache verschiedener ostafrikanischer Länder. Man hat dort schon lange erkannt, dass man nur gemeinsam stärker sein kann. Das verbindet die Menschen auch besser bei Problemlösungen.

Wir alle profitieren davon, denn unsere Preise sind und bleiben dauerhaft rund zehn Euro unter den marktüblichen Preisen. Durch gemeinsamen Einkauf in Zukunft soll eine Gemeinschaft zwischen Konsumenten in Deutschland und Kleinbauern im Ursprungsland enstehen. Und beiden gleich großen Nutzen bringen.

Man spricht es so aus: PA MO TSCHA (mit weichem DSCHA)

Gemein.gut nennen wir uns weil wir das Gemeingut wieder stärker in den Vordergrund rücken möchten. Dass wir das richtig gut – also gemein gut – finden, versteht sich da fast schon von selbst.

Welchen Kaffee bietet PAMOJA Gemein.gut Kaffee?

PAMOJA KAFFEE bietet trommelgerösteten Kaffee. Die Röstzeit beträgt zwischen 14 Minuten und 22 Minuten. Bei Temperaturen zwischen 170 °Celsius und 220 °Celsius wird die Röstung durch Computer unterstützt, die völlig emotionslos entspechend den eingestellten Parametern arbeiten. Demgegenüber kann ein Röster ab und zu mal abgelenkt sein, das Telefon läutet usw. und verpasst die entscheidende Sekunde im Röstvorgang.

PAMOJA KAFFEE möchte durch klare, einfache Strukturen seinen Kunden ein optimales Produkt bieten. Deshalb gibt es bei uns momentan vier Kaffeesorten und zwei Espressi. Da sollte für jeden was dabei sein.

Vier unserer Produkte sind darüberhinaus sortenrein. Das ist erwähnenswert: Es ist ein Unterschied, ob 100% einer Sorte in der Tüte sind oder man es mit Marketingkaffee zu tun hat, wie die „harmonisch abgestimmte Mischung“ und derlei Sprüche anpreisen. Oftmals finden sich dann weniger als zehn Prozent des eigentlich gewünschten Kaffees in der Packung, gemischt (sog. „Blend“) mit billigeren Sorten.

Warum kann ich nur 1 kg, 6 kg oder 12 kg bestellen?

Wir möchten die Kartons für die Sammelbestellung optimal nutzen. Bei Bestellungen von 12 kg verbinden wir zwei Kartons à sechs Kilogramm. Wir bemühen uns die Kartons zweimal zu nutzen, um dem Papierverbrauch entgegen zu wirken.

Wer noch nie bestellt hat und erst einmal die Qualität von PAMOJA Gemein.gut Kaffee kennen lernen möchte, kann über „Single Order“ ein Kilogramm bestellen. Der Aufwand bei der Bearbeitung erhöht den Preis leider entsprechend.

Unsere Kaffees gibt es nur in 1000 Gramm Packungen. Der Grund ist ebenfalls die Einsparung von Verpackungsmaterial, das sich multiplizieren würde, wenn wir 250 Gramm, 500 Gramm und 1000 Gramm Päckchen anbieten.

Zu guter Letzt: Bei uns gibt es nur ganze Bohnen. Gemahlener Kaffee schmeckt einmal nach dem Öffnen. Dann verliert er innerhalb kürzester Zeit an Aroma und Geschmack. Ein gutes Mahlwerk muss nicht viel kosten, unter 100 Euro gibt es bereits eine gute Auswahl. Herrlich: Jeden Morgen habt ihr so den Duft von frisch gemahlenem Kaffee in der Nase.

Vorauszahlung & Lastschrift

Wir bieten die Möglichkeit der Vorauszahlung an. Nach Eingang der Zahlung starten wir den Bearbeitungsprozess.

Zufriedene Kunden sind uns sehr wichtig und uns ist bewusst, dass heutzutage Online-Zahlsysteme die Abläufe für Kunden erleichtern. Jedoch sind diese teuer und somit Teil der unnötigen Wertschöpfungskette.

Unsere Sicht: Wer vorort im stationären Handel einkauft, kann den Laden nicht verlassen bevor die Ware nicht bezahlt ist. Er hat die Ware zwar Sekunden später, aber streng genommen ist das eben auch Bezahlung per Vorauskasse.

Regelmäßig wiederkehrende Grosskunden haben bei uns die Möglichkeit per Lastschrift zu bestellen.

Wie hoch sind die Versandkosten bei PAMOJA KAFFEE?

PAMOJA Gemein.gut KAFFEE versendet immer versandkostenfrei.

Gibt es die Möglichkeit der Express-Lieferung?

Nein, leider nicht. Aber bedenke: PAMOJA bedeutet gemeinsame Bestellung, am besten von Freunden, Familie oder Arbeitskollegen. Das ist uns wichtig. Daraus erzeugen wir Kostenvorteile für alle.

Angemessen statt fair

Wir alle wollen für unsere Arbeit angemessen entlohnt werden. In unserem Verständnis benötigt eine faire Behandlung verschiedene Voraussetzungen: zunächst einmal ist fair ein Ausdruck aus dem Sport und beschreibt eine Verhaltensweise zwischen Sportsleuten. Passt hier also nicht.

Sportsleute wiederum treten gegeneinander an und befinden sich üblicherweise auf Augenhöhe. Zusammenfassend ist fair für das Verhältnis von Konsumenten und erzeugenden Kleinbauern ein völlig verfehlter Ausdruck. Leider befinden sich die Kleinbauern überhaupt nicht auf Augenhöhe mit uns. Leider hat ihre Beschäftigung nichts mit Sport zu tun.

Damit sich das in Zukunft ändert bedarf es einer Bewusstseins- und Sprachänderung bei uns. Das wäre angemessen.

WIR ALLE und unsere Grundlagen statt Fair und Bio Zertifikate

Wir wollen unsere eigenen Grundlagen in den Vordergrund stellen. Dazu zählen wir Dialog, Transparenz, die Verbindung von Kleinbauern mit den Konsumenten und die sehr gute in Deutschland kontrollierte Qualität.

Da wir gemeinsam in Zukunft Kaffee direkt bei den Bauern einkaufen wollen, verbinden wir Ökonomie mit unseren eigenen Qualitätsansprüchen als Gruppe. Mehr dazu kannst Du bei uns unter „Adoptiere einen Kaffeebaum“ lesen.

Kostspielige Zertifikate gibt es deshalb ganz absichtlich nicht bei uns.

Direktest statt direkt

Die Wertschöpfungskette ist zu lang, selbst bei direktem Handel. Wir wollen die Wertschöpfung in die Hände derer legen, die tatsächlich den Nutzen daraus ziehen sollten. Unser Ziel ist es also die direkteste Verbindung zwischen Erzeugern und Konsumenten herzustellen.

Daran kann man fast alles an unserem Ansatz erkennen. Direkt, was ist das? Kleinbauern, sind jedenfalls kein Teil davon. Und Kooperativen, wo sie ihre Ernten abliefern stehen schon eine Stufe höher. Gleichzeitig sollte man immer genau hinschauen, welche Interessen eine Kooperative tatsächlich vertritt.

Wenn die Profiteure im Kaffeegeschäft den Bauern einfach die Grundlage zum Leben lassen würden, dann wäre PAMOJA Gemein.gut Kaffee nicht nötig. Um die mit Absicht verschachtelten, kostspieligen Strukturen zu entzerren, gibt es uns.

Leider gibt es darüber hinaus Teile der Wertschöpfungskette, die wir nicht abschaffen können. Dazu zählt momentan der deutsche Staat mit der unsäglichen Röstkaffeesteuer von € 2,19 je Kilogramm. Neben der Mehrwertsteuer versteht sich.